Bibel und Bekenntnis

IMPRESSUM: Private Homepage von Pfarrer Kai-Uwe Schroeter, Lehmberg 7, 34434 Borgentreich

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Bibel und

Bekenntnis

DIE GRUNDLAGEN EVANGELISCHEN GLAUBENS

Foto: Schroeter

Ein Beitrag von

Kai-Uwe Schroeter

Pfarrer im Altkreis Warburg

evangelischekircheninfo@gmail.com

BIBELAUSGABEN

Bibeln in den Ursprachen

Übersetzungen

Übertragungen

GLAUBENSBEKENNTNISSE

Seit Jahrhunderten verbinden Glaubensbekenntnisse Christen in aller Welt.

NEUE BEKENNTNISSE

Glaubensbasis der Deutschen Evangelischen Allianz

Evangelikale Bekenntnisse

Martin Luther, Denkmal Dresden

 

“Wenn wir glauben könnten, dass Gott in der Heiligen Schrift zu uns spricht, dann würden wir eifrig darin lesen.”

 

Martin Luther, 1483-1546

Foto: Schroeter

Sola scriptura -

allein die Schrift

 

Solus christus -

allein Christus

 

«Ich hab nun 28 Jahr, seit ich Doktor geworden bin, stetig in der Biblia gelesen und daraus gepredigt, doch bin ich ihrer nicht mächtig und find' noch alle Tage etwas Neues drinnen.»

Martin Luther

Grundlage des christlichen Glaubens ist die Bibel. Was wir glauben, verdanken wir den Berichten aus dem Alten und dem Neuen Testament. Ein Bekenntnis stellt ein öffentliches Zeugnis über den persönlichen Glauben an Gott dar. Es ist darüber hinaus der Ausdruck gemeinsamer Glaubensüberzeugungen der christlichen Kirchen.

 

Für Martin Luther, einen der bedeutendsten Ausleger der Heiligen Schrift aller Zeiten, stand fest: Die Bibel als Wort Gottes hat eine eigene Klarheit, die sich jedem erschließt, der mit aufrichtigem Herzen nach der Wahrheit des Evangeliums sucht. Die Heilige Schrift legt sich selbst aus, weil sie durch Gottes Geist erschlossen wird. Darin zeigt sich auch ihre Inspiration und ihre Offenbarungstätigkeit. Angemessen auslegen und verstehen kann man die Heilige Schrift nur, wenn man sich "ihren Worten" (äußere Klarheit) stellt und von "ihrer Sache" (innere Klarheit) ergriffen ist. In Gebet (oratio), Schriftbetrachtung (meditatio) und in der Anfechtung (tentatio) lernt man ihre Wahrheit kennen und bezeugen.

Die Bedeutung der Bibel

 

Die Bibel ist Grund und Quelle des christlichen Glaubens, und zwar in allen christlichen Kirchen. Sie besteht aus dem Alten Testament mit 39 und dem Neuen Testament mit 27 einzelnen Schriften. Sie enthält vom Schöpfungsbericht bis zur Apokalypse des Johannes alle Geschichten, Gleichnisse, Prophezeiungen, Briefe, Berichte, Anweisungen, Psalmen, Gebete, Gebote und Erzählungen, die den christlichen Glauben in seiner Gesamtheit darstellen.

Es gibt mehr als 30 Bibelübersetzungen ins Deutsche, aber für die evangelische Kirche ist vor allem eine maßgeblich: die Lutherbibel. Mit der Übersetzung der Bibel aus den biblischen Ursprachen Hebräisch und Griechisch hat der Reformator Martin Luther um 1530 die Textfassung geschrieben, die heute in der Evangelischen Kirche Deutschlands immer noch verwendet wird.

Die Bibel ist für uns deshalb eine 'heilige Schrift', weil wir davon ausgehen, dass sich in ihren Texten und Geschichten Erfahrungen mit dem heiligen Gott widerspiegeln. Das Evangelium ist für Christen der Kern der Heiligen Schrift; mit dem Apostel Paulus vertrauen wir darauf, 'dass uns nichts von Gottes Liebe zu trennen vermag, die in Jesus Christus ist, unserm Herrn' (Römerbrief, Kapitel 8, 39).

Um diese Botschaft in ihrer Tiefe auszuloten und sie in angemessener Sprache und Form weiterzusagen, ist das Bibelstudium nach wie vor die vornehmste und wichtigste Aufgabe der weltweiten Christenheit.

Die Bedeutung von Bekenntnissen

 

Seit Alters her bekennen Christen ihren Glauben: Sie antworten damit auf Gottes Handeln in der Welt und stimmen ein in ein gemeinsames Lob Gottes. Im Laufe der Kirchengeschichte sind unterschiedliche Bekenntnisformeln entstanden; einige davon haben sich durchgesetzt und werden bis zum heutigen Tag von allen großen christlichen Glaubensrichtungen als 'verbindlich' anerkannt. Am häufigsten werden diese Glaubensbekenntnisse im Gottesdienst gesprochen; in der Regel wird das 'apostolische', an hohen Festtagen auch das 'nizänische' Glaubensbekenntnis verwendet.

Wer allein oder mit anderen ein Glaubensbekenntnis spricht, drückt existentiell ein Dreifaches aus: eine Bindung, ein Wagnis und eine Herausforderung. Mit dem Glaubensbekenntnis erklären Christen ihre bindende Liebe zu Jesus Christus. Wer sich zu dieser Bindung bekennt, wagt einen anderen Lebensstil: Versöhnung statt Gewalt, Leben in der Gemeinschaft statt Selbstvollendung, Zukunftshoffnung statt Resignation. So fordert der Bekennende im doppelten Sinn heraus: einerseits sollen andere angesteckt werden, in die Bekenntnisse mit einzustimmen, andererseits soll allen anderslautenden Weltdeutungen widersprochen werden.

Zusammengestellt sind auf diesen Seiten die wichtigsten christlichen Bekenntnisse, wie sie heute noch in den Gottesdiensten gesprochen werden, in Gesangbücher abgedruckt sind oder die Gemeinschaft derer prägen, die in der Kirche miteinander leben. (evlka)

 

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